Manchmal denkt man...es passiert nur den andern....
Meine Tochter hatte Nina mal die Schuhe verkehrt angezogen, und das arme Kind musste einen halben Tag so herumlaufen und keiner hats gemerkt. Gut, dass sie sich die Schuhe heute selber anziehen kann.
Auch Fabienne hatte kürzlich die Schühchen verkehrt rum an, ich hatte es aber gottseidank gleich gemerkt und darauf meinen Mann ausgeschimpft, so in etwa: Wie kannst du nur!
Und gestern...ja gestern ist es mir selber auch passiert....(aber bitte nicht weiter sagen)
Und so ist mir dann die folgende
Schmunzelgeschichte
wieder eingefallen, die ich mal gelesen habe, und die möcht ich euch gerne erzählen:
Ein kleiner Junge hatte beim Stiefelanziehen Probleme und so kniete seine Kindergärtnerin sich nieder, um ihm dabei zu helfen. Mit gemeinsamem Stossen, Ziehen und Zerren gelang es, zuerst den einen und schließlich auch noch den zweiten Stiefel anzuziehen.
Als der Kleine sagte: "Die Stiefel sind ja am falschen Fuß!" schluckte die Kindergärtnerin ihren Anflug von Ärger runter und schaute ungläubig auf die Füße des Kleinen. Aber es war so; links und rechts waren tatsächlich vertauscht.
Nun war es für die Kindergärtnerin ebenso mühsam wie beim ersten Mal, die Stiefel wieder abzustreifen. Es gelang ihr aber, ihre Fassung zu bewahren, während sie die Stiefel tauschten und dann gemeinsam wieder anzogen, ebenfalls wieder unter heftigem Zerren und Ziehen.
Als das Werk vollbracht war, sagte der Kleine: "Das sind nicht meine Stiefel!"
Dies verursachte in ihrem Inneren eine neuerliche, nun bereits deutlichere Welle von Ärger und sie biss sich heftig auf die Zunge, damit das hässliche Wort, das darauf gelegen hatte nicht ihrem Mund entschlüpfte.
So sagte sie lediglich: "Warum sagst du das erst jetzt?"
Ihrem Schicksal ergeben kniete sie sich nieder und zerrte abermals an den widerspenstigen Stiefeln, bis sie wieder ausgezogen waren. Da erklärte der Kleine deutlicher: "Das sind nicht meine Stiefel, denn sie gehören meinem Bruder. Aber meine Mutter hat gesagt, ich muss sie heute anziehen, weil es so kalt ist."
In diesem Moment wusste sie nicht mehr, ob sie laut schreien oder still weinen sollte. Sie nahm nochmals ihre ganze Selbstbeherrschung zusammen und stiess, schob und zerrte die blöden Stiefel wieder an die kleinen Füsse.
Fertig.
Dann fragte sie den Jungen erleichtert: "Okay, und wo sind deine Handschuhe?"
Worauf er antwortete: "Ich hab sie vorn in die Stiefel gesteckt"

7 Kommentare:
sehr coole Geschichte.Ich hab mich gerade echt schlapp gelacht . So ungefähr kennen wir das doch alle. ODER ???? LOL
LG Heidi
looooooooooooooooooooooooooooooool!!!
Ja ja ... und ich glaub so unwahrscheinlich ist diese Geschichte gar nicht! Hihi! So könnte es der Erzieherin von Lya womöglich auch gehen :-P Sie hat auch die Besten verstecke für Dinge die sie nicht verlieren will ...! Ja ja ... manchmal können Schuhe ganz gemiene Biester sein ;-) Liebe Grüße Yvi
hallo Heidi
freut mich, dass du den Weg zu mir gefunden hast! Und ich dich ein bisschen zum Lachen gebracht habe!
Liebe Yvi
ja ich denke auch, die Geschichte ist voll aus dem Leben gegriffen.
Und Kinder sind einfach so, und so sollen sie auch sein!
Liebe Grüsse
Alice
Das sind Geschichten, die das Leben schreibt. Ich liiiiebe so etwas. Nun werde ich sie meinem GG nochmal vorlesen, weil er sich wundert, warum ich hier sitze und laut lache.... LG Inge
Liebe Alice,
die Geschichte kannte ich schon und muss jeden Morgen daran denken, wenn ich Finja vom Kindergarten abhole und es ewig dauert, bis ie ihre Stiefel an hat...
Lieben Dank für deinen letzten Kommentar. Ich freue mich immer, wenn ich deine Namen lese..
Bis bald.
Gabriele
na ja...freuen wir uns auf den Sommer, dann wird nur noch barfuss gelaufen :-)
Hallo Alice,
manno, ich glaube, der Kleine wäre bei mir ohne Handschuhe nachhause gegangen! Bei uns gab es immer Stiefel, die ganz leicht anzuziehen waren.
Fabienne sieht süße aus mit den großen Stiefeln.
Liebe Grüße, Johanna
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