19.11.11

Nachdenklich

heute mal ein Post anderer Art als üblich.


Ich hab die Tage was gelesen was mich sehr nachdenklich gemacht hat. Es ist auch nicht das erste mal in diesem Zusammenhang.
Es geht um Tierschützer. Und ich frage mich manchmal, so auch jetzt, warum sich Tierschützer so nennen dürfen.
Aber lest selbst:


Elefanten-Baby aus Schlamm gerettet

Tierschützer diskutieren, ob es richtig war, dieses Elefanten-Baby in Afrika aus dem Schlamm zu befreien





Das Elefanten-Baby steckt im Schlamm. Die Mutter kann ihm nicht helfen, sie ist zu schwach.

Unter Tierforschern ist bekannt, dass zwischen Elefantenmutter und Baby eine tiefe emotionale Beziehung besteht. Aber dass sie so tief geht, erstaunte die Wildhüter der Naturschutzgesellschaft South Luangwa.

Denn bei einem Wasserloch in der Kapani-Lagune in Sambia folgte ein Elefantenbaby der Mutter in den tödlichen Schlamm. Beide blieben stecken, konnten sich nicht mehr bewegen – todgeweiht.

Doch es kam anders: Wildhüter und Mitglieder der Naturschutzgesellschaft versuchten, die Tiere zu retten. Es gelang, dem Elefantenbaby ein Seil um den Körper zu ziehen. Und dann – im zweiten Anlauf und mit vereinten Kräften – wurde der kleine Elefant aus dem Schlamm befördert. Und rannte zu einem Cousin hin. Nach dem ersten Anlauf ging das Elefantenjunge wieder zur Mutter in den Schlamm.
Zur Rettung der Elefantenmutter haben Wildhüter dann einen Traktor besorgt. Es gelang den Park-Rangern damit, auch die entkräftete Elefantenmutter rauszuziehen. Ein Happy End – für einmal durch Hilfe der Menschen.


«Die meisten Naturschützer glauben, dass sich der Mensch nicht in die natürliche Ordnung einmischen soll – egal wie grausam die Natur ist»

und da steckt mein Verstand ebenfalls irgendwie im Schlamm fest. Tierschützer sind, wie der Name doch sagt, Menschen, die die Aufgabe übernommen haben, Tiere schützen. Also warum um Gottes Willen überlegt man dann noch, ob es falsch oder richtig war, dass man diesen Elefanten geholfen hat. Tierschützer sollen ihr Augenmerk in meinen Augen dort hin wenden, wo Tiere von Menschen gequält und nutzlos abgeschlachtet werden. Meine Meinung.
Ich hoffe sehr, dass diejenigen, die diese Aktion in Frage stellen, nicht auch selbst mal in so eine Notsituation geraten, wo man dann überlegt, ob man helfen soll oder ob das von der Natur halt so bestimmt ist....
Natürlich kann man nicht immer und überall in der Natur gleich an Ort und Stelle sein...aber wenn man sowas sieht und helfen kann, ist das doch eine Selbstverständlichkeit. 
Meine liebe Elefantenmutter mit Baby, ich bin so froh, dass es auch solche  Menschen gibt, die in der Not helfen, wo auch immer!




16.11.11

ich war dann mal weg....

Nicht wirklich weg......nur im Bett. Und das kam so:

Onkel Doktor hat mir kürzlich Tabletten mitgegeben, davon soll ich nehmen, wenn ich starke Rückenchmerzen hätte. Eine am Abend eingenommen, dann hätte ich anderntags einen schmerzfreien Tag.
Er erwähnte noch kurz: die Tabletten seien leicht "morphinhaltig". Da leuchtete bei mir zwar ein rotes Lämpchen auf, aber geklingelt hats dann erst viel später.
Hatte ich doch im Urlaub vor ein paar Jahren auch sowas geschluckt und lag dann volle 3 Tage im Bett mit Drehschwindel und Erbrechen. Und das, als die andern sich im Pool vergnügten.

Nun es kam wie es kommen musste. Samstag/Sonntag waren die Schmerzen so stark, dass ich eine von diesen Tabletten schluckte.


Übeltäter:



Andern Morgens waren die Schmerzen wohl etwas weniger, aber wieder dieselbe böse Geschichte wie damals....
Ich konnte nicht aus dem Bett, ich merkte wieder einmal, dass die Erde rund...sehr rund....ist, und sich drehte, aber wie! Und mein Magen stülpte sich um und kehrte sich um 360 Grad, machte Purzelbäume und Spagat...
sehnte sich nach dem roten Becken im Wandschrank....dabei war er komplett leer....der Magen.
Irgendwie kam mir da plötzlich das neue grüne Badezimmer von Fränzi Sternenzauber in den Sinn.....

ich lag also im Bett, konnte mich nicht drehen, konnte die Augen nicht öffnen....mein Magen wollte das nicht! Mehr möchte ich euch jetzt hier gar nicht schildern....aber ich wünsch das keinem! Ehrlich.

und nun muss ich meinem "Göttergatten" (den Namen hat er redlich verdient) ein Kränzchen winden.
Die ersten zwei Tage waren unsere Enkelkinder hier, die hüten wir immer Montag und Dienstag.
Und da hat mein GG alles alleine bewältigt.
Er hat eingekauft, gekocht, das Geschirr gewaschen, mit Nina Hausaufgaben gemacht, Fabienne's Windeln gewechselt, Hustensirup verabreicht, Erkältungssalbe eingerieben, mit den Kindern gespielt....und und und...
Ausserdem kam er zwischendurch noch ins Schlafzimmer mit einem Teller"chen" Nudeln, ich müsse doch was essen. Aber ich konnte ja nicht aufsitzen und hatte auch keinen Hunger, aber er kniete vors Bett und gab mir liegend das Essen ein....ich fand das so rührend!
Abends als die Kinder abgeholt waren, hat er die Wohnung wieder aufgeräumt, und heute, am dritten Tag, also heute morgen, hat er die ganze Wohnung auf Hochglanz gebracht. Nun sagt selbst! Das ist doch ein Göttergatte? Er hat es wieder mal bewiesen: "in guten wie in schlechten Tagen"...DANKE!




nun denn, jetzt wisst ihr auch, warum ich die Tage nicht da war und auf keinem eurer Blogs kommentiert habe. Aber ich werde alles nachlesen was ich versäumt habe.

Ich danke euch fürs Zuhören, und sorry, falls ich zu sehr ins Detail gegangen bin! So bin ich halt manchmal....





Eure Omi Alice