23.09.10

Bilder der letzten paar Tage

18.9.2010

Nina schenkte mir zum Geburtstag ganz viele Herzen
(geschätzte 365)


und am Abend gingen wir mit Freunden im Panorama-Restaurant Hertenstein essen. Es war ein Traum, wie immer.

Anstossen auf einen schönen Abend


Meine Vorspeise:

hier wird gerade unser Rehrücken flambiert

unter dieser Glocke "sollte" dann das Essen sein....mit Betonung auf SOLLTE

Als dann die 4 Glocken gehoben wurden, hättet ihr mein Gesicht sehen sollen...
hm....so sieht doch kein Rehrücken aus!!!!
 
Also das Geheimnis hat sich dann gelüftet, es war ein Geburtstags-Geschenkgutschein :-)
Der Rehrücken wurde dann nachgereicht. Vor lauter Aufregung vergass ich ihn zu fotografieren. Er sah nämlich echt appetitlich aus....
Dafür hab ich mein Dessert noch bildlich festgehalten. Klein aber fein, mehr brachte ich mit dem besten Willen nicht mehr runter.


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am 22. Sept. 2010 fuhren wir nun also (wie kürzlich erwähnt) mit Nina zu Käpt'n Jo's Aarfähre.
Dazu muss ich folgendes erklären.
Romantik, Abenteuerlust und die Liebe zum Meer animierten den ehemaligen Seemann (Käpt'n Jo) dazu, seine Aarfähre zu bauen. Einen auf Trockendock liegenden Ozeanriesen. Eine echte, einzigartige Sensation. Nicht zu unrecht ist diese Attraktion weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.
Erlebnisgastromomie pur. Das Angebot ist riesig: Seemannsfrühstück, Piratenfrass, Sturm auf hoher See, Nautiskop, Schiffmuseum, Kinderparadies.
Den Sturm auf hoher See haben wir schon einige Male mitgemacht (ein tolles Erlebnis). Diesmal gingen wir mit Nina ins Nautiskop. Das ist eine Glocke, die ins Meer taucht und wo man durch Fenster (Vergrösserungsglas) eine Unterwelt erlebt, die seinesgleichen sucht. Wie genau das gemacht wird.....keine Ahnung. Aber es ist jedenfalls beeindruckend.
Nina war sehr begeistert und konnte es kaum erwarten, all das Erlebte zu hause zu erzählen.


hier eine kleine Bildauswahl:




Kinderspielplatz ......auch für Erwachsene :-)













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Heute, am 23.9.2010
Der heutige Tag war wohl eine der letzten sonnigen Tage, ab morgen wirds kühler und regnerisch. Das wollten wir nutzen. Ich war mit meinem GG auf der Baldegg, einem Ausflugsziel , ca. 15 Autominuten von zu Hause. Und da meine Rückenschmerzen es zuliessen, konnten wir ein gutes Stück zusammen am Waldrand entlang gehen. Ich machte dann auf einer Bank Pause und mein Schatz ging noch eine Strecke alleine. Ich wartete dann anschliessend im Restaurant auf seine Rückkehr.




am Anfang des Waldes steht dieses Insektenhotel:

....und ich frage mich, warum die untenstehende Tafel da steht, wenn die Menschen sie einfach nicht beachten, jedenfalls sind die Hunde frei herum gelaufen....sowas macht mich dann manchmal schon stinkesauer.



ja, so klein ist mein Schatz ..... :-))

hier dann aber doch in Normalgrösse :-))

20.09.10

so ein Tag, so wunderschön wie heute.....

Ausflug ins Eigi

So ein Tag wie heute, den muss man einfach nutzen. Am Morgen noch ziemlich frisch, aber Sonnenschein pur, am Nachmittag sommerlich warm.

Wir haben kurz mal Brot und Wurst eingekauft, dann Nina vom KIGA abgeholt, und sind dann Richtung Wald gefahren.
Gottseidank ist es ein kurzer Weg vom Auto bis zu unserem Lieblingsplatz, den sogar ich mit meinem "doofen" Rücken schaffen konnte.

Das Eigital am Lägernhang ist ein intaktes Naturerholungsgebiet mit vielen wahren Kleinoden. Neben der landwirtschaftlichen Nutzung ist das Eigi auch Ausgangsort für ausgedehnte Wanderungen oder Spazierwege am Lägernhang. Picknickplätze und diverse Grillstellen laden zum Verweilen.
Tigelmoos und Waldlehrpfad.... hier wird Damwild gezüchtet. Die Herde umfasst zeitweise gegen 200 Damhirsche. Wer am Waldrand entlang spaziert, kann diese Tiere gut beobachten.
Unterwegs, kurz vor der Damhirschweide, steht die folgende Tafel. Ob das Fleisch gut ist, weiss ich nicht, wir erfreuen uns lieber an den lebendigen Tieren.



Zuerst grasten die Damhirsche noch gemütlich vor sich hin, später, als es wärmer wurde, legten sie sich nahe am Waldrand in den Schatten.


und hier ist unser Lieblingsplatz mit einer kleinen Feuerstelle, den wir auch heute wieder ganz für uns alleine nutzen konnten.


Zuerst musste Holz gesammelt werden....


dann versuchte Opi ein Feuer zu machen....das war ein schwieriges Unterfangen, und es wollte eine ganze Weile nicht gelingen, anscheinend war das Holz nicht trocken und dürr genug.....wir hatten uns schon mit dem Gedanken abgefunden, die Wurst ungebraten essen zu müssen. Aber wir fanden dann doch noch etwas trockenes Material und dann loderte es auf einmnal....ist doch ein tolles Feuer, nicht wahr?


Nina durfte gleich die Servelats ins Feuer halten...einen für sich und einen für Omi. Sie sagte: "Omi bleib du mal sitzen, ich mach das schon!"


und so sah dann das fertige Mittagessen aus:




auf keinen Fall dürfen die gegrillten Marshmallows zum Dessert fehlen, die sind soooo lecker!



nach dem Essen sollte man sich etwas bewegen..gilt natürlich nur für die andern, nicht für mich :-)
Also haben Nina und Opi Verstecken gespielt.

dabei hat sich Nina das Bein aufgekratzt.....

aber ein nasses Papiertaschentuch hat gleich Linderung gebracht und sie konnte wieder lächeln.

Aber kaum hatte sie sich beruhigt, passierte das nächste Malheur.....beim Versteckspiel griff sie voll in die Brennesseln....

und wie das eben so ist, irgendwann kommt die Zeit zum Aufbrechen, wir kehrten aber
noch im nahen Restaurant "Zum letzten Batzen" (genannt Besenbeiz) ein. Opi zeigte Nina, wie man mit Bierdeckeln Häuser bauen kann.


Laut Wetterbericht soll es nächsten Mittwoch nochmals so einen wunderschönen Tag wie heute geben, da werde ich dann berichten von unserem geplanten Ausflug zu "Käpt'n Jo's Aarfähre. Bis dann....

18.09.10

Geburtstagsüberraschung

Heute Morgen wartete eine schöne Überraschung auf mich. Yvi hat mir mit diesem tollen Layout zum Geburtstag gratuliert, ich hab mich so gefreut.


aber das war noch nicht alles, die folgenden einmaligen Layouts hat sie auch noch für mich gemacht und ich hab mich gefreut wie ein Kind an Weihnachten, kaum zu glauben, dass sich jemand so viel Arbeit gemacht hat für mich.
Nochmals ganz ganz herzlichen Dank, liebe Yvi! Es hat mich echt umgehauen!!!!















14.09.10

Beisserchen

Zuerst kann man es kaum erwarten, bis die Babys Zähnchen bekommen, danach hegt und pflegt man sie, und trotzdem freut man sich wieder mit den Kindern, wenn plötzlich die Wackelzähnchen ausfallen und sie voller Stolz ihre Zahnlücke zeigen.

Bei Nina sind die ersten zwei Zähnchen etwa mit 7 Monaten durchgebrochen, und zwar eins am 6.8.2005 und das zweite am 18.8.2005

und jetzt im September 2010 muss die Zahnfee gleich zweimal kommen, um etwas unters Kopfkissen zu legen. Das ist so ein grosses Erlebnis. Nina konnte es kaum erwarten, heute ins Bett zu gehen. Vielleicht träumt sie gerade von der Zahnfee.



hier noch ein paar Sprüche über die Zähne:

Sei kein Schwächling, beiss die Zähne zusammen!

Meine Frau hat Haare auf den Zähnen!

Du musst deinem Chef mal die Zähne zeigen.....

Höfliche Worte machen die Zähne nicht stumpf.

Du beisst dir noch die Zähne daran aus!

Zähne kommen und gehen mit Schmerzen

Zucker in der Jugend macht schlechte Zähne im Alter.

05.09.10

Andenken, Souvenirs und Co.

Ich denke, jeder hat in seinem Zuhause Andenken, Souvenirs oder ganz einfach Dinge, an denen er sehr hängt. Es müssen keine wertvollen Dinge sein, es kann sogar Kitsch sein, Hauptsache es verbindet einem etwas mit diesen Gegenständen.

Ich zeige euch hier mal ein paar solche Sachen, die für mich eine spezielle Bedeutung haben.


Ich mag mich noch gut erinnern, dass ich als Kind das Buch: "Don Quijote de la Mancha" geschenkt bekommen und mit Interesse gelesen habe.



Es hat mich fasziniert, wie er mit Rosinante, seinem alten, dürren Gaul gegen Windmühlen kämpfte.
In den 60-iger Jahren verbrachten mein Mann und ich den ersten gemeinsamen Urlaub auf Mallorca, und dort hab ich in einem Souvenirladen einen Don Quijote entdeckt, der aus einfachen Dingen wie Nägel, Schrauben etc. hergestellt war. Und den brachte ich meinen Eltern (die mir damals als Kind das Buch gekauft hatten) als Souvenir mit nach Hause. Als beide verstarben, hab ich ihn wieder zu mir geholt und nun steht er in meinem Wohnzimmer auf dem Schrank. Und wenn ich ihn betrachte, fallen mir so viele schöne Dinge wieder ein.



im Jahre 2002 und 2003 machten wir Urlaub in Varadero auf Cuba. Das war für uns ein grandioses Erlebnis, es ist ein tolles Land, wir waren viel unterwegs, waren in Havanna, besuchten dort die Bodeguita Floridita, wo einst Hemmingway und Al Capone verkehrten, machten eine Jeepsafari, schwammen mit den Delfinen und fuhren ins Vinales Tal. Wir rauchten dicke Zigarren und tanzten Salsa mit den Einheimischen. Wir fuhren mit Pferdekutschen und natürlich mit den Cocomobil's (Cuba-Taxi) in der Gegend herum.


Dies hier ist so ein Cocomobil:


und auf dem Markt musste ich einfach ein solches Mini-Cocomobil kaufen und als Andenken mit nach Hause nehmen.
Leider hatten wir im Flugzeug grosse Turbulenzen und als ich es zuhause
auspackte, war es zerbrochen. Mit Müh und Not hab ich es dann zusammen-
geleimt, sieht natürlich schrecklich aus, aber als Erinnerung hat es
für mich trotzdem noch einen grossen Wert. Kitsch? Egal :-)


Wer kennt sie nicht, die kleinen Monchichi-Äffchen? Im Jahre 1974 wurden sie von
einem Mr. Sekiguchi ins Leben gerufen. Die Monchichi eroberten also zu jener Zeit die
Kinderzimmer und die Kinderherzen. So natürlich auch das unserer Tochter Jasmin, geboren im Jahre 1971. Sie konnte sich nie mehr von diesen süssen Äffchen trennen. Und sie sitzen nun bei uns auf dem Wandgestell im Esszimmer. Oh Wunder....denn mein Mann ist eher ein Ausmister und Wegwerfer. Aber die süssen Dinger hab ich dann doch noch retten können. Und wir erfreuen uns immer wieder daran, und heute spielt unsere Enkelin Fabienne, Jasmins Töchterchen, sehr gerne damit.




In unserem Korridor hängt dieses Bild, das unsere Tochter mit 6 Jahren gemalt hat.
Das gefällt mir so gut, dass es seinen festen Platz seit jener Zeit hat, und das ist jetzt immerhin
33 Jahre her. Einfach eine schöne Erinnerung an jene Zeit.



Ich habe schon vieles gebastelt in meinem Leben. Das Wichtigste und Liebste waren wohl meine Salzteigbilder-und Figuren, die ich auf Märkten, besonders auf Weihnachtsmärkten sehr
gut verkaufte. Ich bekam immer viele Komplimente dafür. Aber irgendwann gerieten sie aus der Mode und in Vergessenheit. Ich besitze noch einige Fotos, aber kein einziges Original mehr. Die letzten Stücke hab ich alle verschenkt.

Eines Tages sah ich dann das erste Puppentheater, danach begeisterte mich eine Bekannte, die an einer Hochzeit mit ihren Marionetten ein Stück voführte. Das hat mich so beeindruckt, dass ich unbedingt auch so eine Puppe herstellen wollte...vielleicht auch 2, 3 oder sogar 4, um vielleicht selber mal ein Stück zu spielen.

Nun gut, ich habe einen Kurs besucht und eine Marionette selber modeliert und Kleidchen genäht. Perrücke aufgesetzt, Fäden mit Puppe und Holzkreuz verbunden. Es blieb leider bei dieser Einen, sie hängt auch am Holzgestell im Esszimmer. Aber ich bin stolz darauf, wenns auch nur bei dieser einen geblieben ist.





Ich habe ja weiter oben schon geschildert, dass mir Don Quijote besonders gefällt, weil er aus

einfachen Dingen wie Nägel und Schrauben gemacht ist. Und so sah ich eines Tages in einem Geschäft diese Köchin, die ebenfalls aus solchen Metall-Dingen zusammengeschweisst war. Da ich ja sehr gerne koche, hat mich diese Figur besonders angelacht, und mein Mann sah anscheinend das Glitzern in meinen Augen und hat mir damals diese Figur gekauft. Sie steht natürlich in meiner Küche an einem gut sichtbaren Ort. Ein schönes Andenken an einen Ausflug nach Lindau am Bodensee.



Wie erwähnt, war ich mit meinen Salzteigbildern an diversen Märkten. Eines Tages hatte eine Frau einen Stand neben mir mit diversen schönen Dingen. Mein Blick ging immer wieder zu diesem Holzsesselchen und dieser selbstgemachten, niedlichen Puppe mit Kopf aus Holz und ihren weichen Kuschelhaaren.
Da ich bald Geburtstag hatte, ging mein Mann hinter meinem Rücken zu dieser Frau und hat die beiden Dinge reserviert. Ich war nicht schlecht erstaunt, als ich an meinem Geburtstag das Paket öffnete. Dieses Sesselchen steht seitdem im Wohnzimmer und erfreut mich immer noch jeden Tag. Das süsse daran ist, dass diese kleine Puppe ein Namensschildchen trägt. Sie heisst Fritzli, wie mein Mann (also der heisst natürlich Fritz) :-)



Mit Bekannten fuhren wir vor ein paar Jahren zu einer Bärenausstellung. Ich war das erste mal
an so einer Ausstellung und war sehr beeindruckt von der grossen Auswahl, den vielen verschiedenen Sorten und Grössen. Von den vielen verschiedenen Bärengesichter, versch. Kleidern etc. Aber als ich die Preisschilder anschaute, wurde mir etwas komisch. Nun gut, ich weiss, Handarbeit ist nicht billig. Aber ich wollte mir eigenlich was kaufen, doch solche Preise....das konnte ich mir nicht leisten. Aber ich ging weiterhin auf die Suche, und da sah ich an einem Stand diesen süssen, kleinen violetten Bären, mit seiner Schlaufe um den Hals, mit dem beweglichen Kopf, den beweglichen Armen und Beinchen, ich hab mich gleich verliebt. Ich mag diese Farbe besonders und als ich aufs Preisschild schaute, war ich sehr erstaunt. Ja...den konnte ich mir leisten. Und seither ist er ein Familienmitglied geworden. Ich freu mich immer wieder darüber, dass ich doch noch ein handgemachtes Bärchen erstehen konnte.



Mit 6 Jahren (das ist jetzt über 60 Jahre her) haben mir meine Eltern eine Kinder-Geige gekauft, weil ich unbedingt Geige spielen lernen wollte. Was hab ich mich damals gefreut, als ich sie unterm Weihnachtsbaum entdeckte. Ich nahm sie sogar mit ins Bett und versuchte immer wieder, ihr ein paar Töne zu entlocken. Na ja...es hat ein bisschen gekratzt, aber das war egal. Zuerst musste ich aber Blockflöte spielen lernen. Erst dann durfte ich Geigenstunden nehmen. Ich musste ziemlich weit laufen zum Unterricht, aber das machte mir nichts aus, ich nahm den weiten Weg in kauf. Ich hatte bei einem Geigenlehrer Einzelunterricht. Mein Vater spielte damals Querflöte und so konnte er mir behilflich sein beim Üben und wir haben oft zusammen gespielt. Anfangs mit viel Freude und Elan, später, als die Kinder draussen spielten und ich mit Vater zusammen üben sollte, war es mit der Freude allerdings manchmal nicht mehr so weit her.

Aber immerhin, ich spielte etliche Jahre, als junges Mädchen dann noch im Kirchenorchester.

Ja, und dann hab ich geheiratet, habe Kinder bekommen und irgendwann die Geige sogar verkauft, da sie ja doch nur im Schrank herum stand.

Irgendwann kam mir dann mal die Geige eines Bekannten in die Hand und ich dachte, das kannst du bestimmt noch, das verlernt man doch nicht. Aber was ich da von mir gab....wollte niemandem gefallen, auch mir selbst nicht. So habe ich dann eines Tages diese kleine Geige geschenkt bekommen, die mir ein bisschen Trost geben sollte. Ich mag sie sehr gerne, sie ist wirklich ein Ebenbild einer grossen Geige, auch der Geigenkasten ist sehr schön nachgeahmt.






So, das waren ein paar Bilder von Andenken, Souvenirs oder sonstigen Dingen, die mir immer noch viel Freude bereiten und an denen mein Herz hängt.

ich hoffe, ich hab euch nicht gelangweilt!