Ich zeige euch hier mal ein paar solche Sachen, die für mich eine spezielle Bedeutung haben.
Ich mag mich noch gut erinnern, dass ich als Kind das Buch: "Don Quijote de la Mancha" geschenkt bekommen und mit Interesse gelesen habe.

Es hat mich fasziniert, wie er mit Rosinante, seinem alten, dürren Gaul gegen Windmühlen kämpfte.
In den 60-iger Jahren verbrachten mein Mann und ich den ersten gemeinsamen Urlaub auf Mallorca, und dort hab ich in einem Souvenirladen einen Don Quijote entdeckt, der aus einfachen Dingen wie Nägel, Schrauben etc. hergestellt war. Und den brachte ich meinen Eltern (die mir damals als Kind das Buch gekauft hatten) als Souvenir mit nach Hause. Als beide verstarben, hab ich ihn wieder zu mir geholt und nun steht er in meinem Wohnzimmer auf dem Schrank. Und wenn ich ihn betrachte, fallen mir so viele schöne Dinge wieder ein.
im Jahre 2002 und 2003 machten wir Urlaub in Varadero auf Cuba. Das war für uns ein grandioses Erlebnis, es ist ein tolles Land, wir waren viel unterwegs, waren in Havanna, besuchten dort die Bodeguita Floridita, wo einst Hemmingway und Al Capone verkehrten, machten eine Jeepsafari, schwammen mit den Delfinen und fuhren ins Vinales Tal. Wir rauchten dicke Zigarren und tanzten Salsa mit den Einheimischen. Wir fuhren mit Pferdekutschen und natürlich mit den Cocomobil's (Cuba-Taxi) in der Gegend herum.
Dies hier ist so ein Cocomobil:

und auf dem Markt musste ich einfach ein solches Mini-Cocomobil kaufen und als Andenken mit nach Hause nehmen.
Leider hatten wir im Flugzeug grosse Turbulenzen und als ich es zuhause
auspackte, war es zerbrochen. Mit Müh und Not hab ich es dann zusammen-
geleimt, sieht natürlich schrecklich aus, aber als Erinnerung hat es
für mich trotzdem noch einen grossen Wert. Kitsch? Egal :-)
Wer kennt sie nicht, die kleinen Monchichi-Äffchen? Im Jahre 1974 wurden sie von
einem Mr. Sekiguchi ins Leben gerufen. Die Monchichi eroberten also zu jener Zeit die
Kinderzimmer und die Kinderherzen. So natürlich auch das unserer Tochter Jasmin, geboren im Jahre 1971. Sie konnte sich nie mehr von diesen süssen Äffchen trennen. Und sie sitzen nun bei uns auf dem Wandgestell im Esszimmer. Oh Wunder....denn mein Mann ist eher ein Ausmister und Wegwerfer. Aber die süssen Dinger hab ich dann doch noch retten können. Und wir erfreuen uns immer wieder daran, und heute spielt unsere Enkelin Fabienne, Jasmins Töchterchen, sehr gerne damit.

Das gefällt mir so gut, dass es seinen festen Platz seit jener Zeit hat, und das ist jetzt immerhin
33 Jahre her. Einfach eine schöne Erinnerung an jene Zeit.
Ich habe schon vieles gebastelt in meinem Leben. Das Wichtigste und Liebste waren wohl meine Salzteigbilder-und Figuren, die ich auf Märkten, besonders auf Weihnachtsmärkten sehr
gut verkaufte. Ich bekam immer viele Komplimente dafür. Aber irgendwann gerieten sie aus der Mode und in Vergessenheit. Ich besitze noch einige Fotos, aber kein einziges Original mehr. Die letzten Stücke hab ich alle verschenkt.
Eines Tages sah ich dann das erste Puppentheater, danach begeisterte mich eine Bekannte, die an einer Hochzeit mit ihren Marionetten ein Stück voführte. Das hat mich so beeindruckt, dass ich unbedingt auch so eine Puppe herstellen wollte...vielleicht auch 2, 3 oder sogar 4, um vielleicht selber mal ein Stück zu spielen.
Nun gut, ich habe einen Kurs besucht und eine Marionette selber modeliert und Kleidchen genäht. Perrücke aufgesetzt, Fäden mit Puppe und Holzkreuz verbunden. Es blieb leider bei dieser Einen, sie hängt auch am Holzgestell im Esszimmer. Aber ich bin stolz darauf, wenns auch nur bei dieser einen geblieben ist.
einfachen Dingen wie Nägel und Schrauben gemacht ist. Und so sah ich eines Tages in einem Geschäft diese Köchin, die ebenfalls aus solchen Metall-Dingen zusammengeschweisst war. Da ich ja sehr gerne koche, hat mich diese Figur besonders angelacht, und mein Mann sah anscheinend das Glitzern in meinen Augen und hat mir damals diese Figur gekauft. Sie steht natürlich in meiner Küche an einem gut sichtbaren Ort. Ein schönes Andenken an einen Ausflug nach Lindau am Bodensee.
Wie erwähnt, war ich mit meinen Salzteigbildern an diversen Märkten. Eines Tages hatte eine Frau einen Stand neben mir mit diversen schönen Dingen. Mein Blick ging immer wieder zu diesem Holzsesselchen und dieser selbstgemachten, niedlichen Puppe mit Kopf aus Holz und ihren weichen Kuschelhaaren.
Da ich bald Geburtstag hatte, ging mein Mann hinter meinem Rücken zu dieser Frau und hat die beiden Dinge reserviert. Ich war nicht schlecht erstaunt, als ich an meinem Geburtstag das Paket öffnete. Dieses Sesselchen steht seitdem im Wohnzimmer und erfreut mich immer noch jeden Tag. Das süsse daran ist, dass diese kleine Puppe ein Namensschildchen trägt. Sie heisst Fritzli, wie mein Mann (also der heisst natürlich Fritz) :-)
an so einer Ausstellung und war sehr beeindruckt von der grossen Auswahl, den vielen verschiedenen Sorten und Grössen. Von den vielen verschiedenen Bärengesichter, versch. Kleidern etc. Aber als ich die Preisschilder anschaute, wurde mir etwas komisch. Nun gut, ich weiss, Handarbeit ist nicht billig. Aber ich wollte mir eigenlich was kaufen, doch solche Preise....das konnte ich mir nicht leisten. Aber ich ging weiterhin auf die Suche, und da sah ich an einem Stand diesen süssen, kleinen violetten Bären, mit seiner Schlaufe um den Hals, mit dem beweglichen Kopf, den beweglichen Armen und Beinchen, ich hab mich gleich verliebt. Ich mag diese Farbe besonders und als ich aufs Preisschild schaute, war ich sehr erstaunt. Ja...den konnte ich mir leisten. Und seither ist er ein Familienmitglied geworden. Ich freu mich immer wieder darüber, dass ich doch noch ein handgemachtes Bärchen erstehen konnte.

Mit 6 Jahren (das ist jetzt über 60 Jahre her) haben mir meine Eltern eine Kinder-Geige gekauft, weil ich unbedingt Geige spielen lernen wollte. Was hab ich mich damals gefreut, als ich sie unterm Weihnachtsbaum entdeckte. Ich nahm sie sogar mit ins Bett und versuchte immer wieder, ihr ein paar Töne zu entlocken. Na ja...es hat ein bisschen gekratzt, aber das war egal. Zuerst musste ich aber Blockflöte spielen lernen. Erst dann durfte ich Geigenstunden nehmen. Ich musste ziemlich weit laufen zum Unterricht, aber das machte mir nichts aus, ich nahm den weiten Weg in kauf. Ich hatte bei einem Geigenlehrer Einzelunterricht. Mein Vater spielte damals Querflöte und so konnte er mir behilflich sein beim Üben und wir haben oft zusammen gespielt. Anfangs mit viel Freude und Elan, später, als die Kinder draussen spielten und ich mit Vater zusammen üben sollte, war es mit der Freude allerdings manchmal nicht mehr so weit her.
Mit 6 Jahren (das ist jetzt über 60 Jahre her) haben mir meine Eltern eine Kinder-Geige gekauft, weil ich unbedingt Geige spielen lernen wollte. Was hab ich mich damals gefreut, als ich sie unterm Weihnachtsbaum entdeckte. Ich nahm sie sogar mit ins Bett und versuchte immer wieder, ihr ein paar Töne zu entlocken. Na ja...es hat ein bisschen gekratzt, aber das war egal. Zuerst musste ich aber Blockflöte spielen lernen. Erst dann durfte ich Geigenstunden nehmen. Ich musste ziemlich weit laufen zum Unterricht, aber das machte mir nichts aus, ich nahm den weiten Weg in kauf. Ich hatte bei einem Geigenlehrer Einzelunterricht. Mein Vater spielte damals Querflöte und so konnte er mir behilflich sein beim Üben und wir haben oft zusammen gespielt. Anfangs mit viel Freude und Elan, später, als die Kinder draussen spielten und ich mit Vater zusammen üben sollte, war es mit der Freude allerdings manchmal nicht mehr so weit her.
Aber immerhin, ich spielte etliche Jahre, als junges Mädchen dann noch im Kirchenorchester.
Ja, und dann hab ich geheiratet, habe Kinder bekommen und irgendwann die Geige sogar verkauft, da sie ja doch nur im Schrank herum stand.
Irgendwann kam mir dann mal die Geige eines Bekannten in die Hand und ich dachte, das kannst du bestimmt noch, das verlernt man doch nicht. Aber was ich da von mir gab....wollte niemandem gefallen, auch mir selbst nicht. So habe ich dann eines Tages diese kleine Geige geschenkt bekommen, die mir ein bisschen Trost geben sollte. Ich mag sie sehr gerne, sie ist wirklich ein Ebenbild einer grossen Geige, auch der Geigenkasten ist sehr schön nachgeahmt.
3 Kommentare:
WOW! Das sind ja wirklich viele tolle Erinnerungsstücke und Deine Geschichten dazu machen sie wirklich zu etwas ganz besonderen! Eine schöne Idee, alles mal zu zeigen und nieder zu schreiben! Ich muss wirklich mal in mich gehen und überlegen ob ich auch solche Erinnerungsstücke habe... ich denke im Laufe der Jahre werden immer mehr dazu kommen und wertvoller werden! Danke das du uns an Deinen teilhaben lässt! Ich hab mir alles sehr gern angesehen und durchgelesen!
Liebe Alice,
das sind lauter herzliche Erinnerungsstücke. So ähnlich geht es mir auch ich habe auch verschiedene Sachen, die ihre Geschichte haben und denen man nicht unbedingt ansehen kann, was sie mir bedeuten. Ich wünsch dir eine schöne Woche.
Liebe Grüße, Johanna
Hallo Alice,
da hattest du eine tolle Idee. Auch ich habe solche Erinnerungsstücke. Zwar sind es nur ein paar aber immerhin :) Diese Monchichi-Äffchen da habe ich auch eins davon :) Und meinen allerersten Teddybär habe ich auch noch ! Der ist nun auch schon 29 Jahre alt :) Von Luca habe ich noch alles. Seinen ersten Schnulli das Namensband vom Krankenhaus seinen ersten Strampler usw... Auch diese Sachen haben irgentwann einen ganz persönlichen hohen Wert.
Ich wünsche dir eine schöne Woche .
Herzliche Grüße schickt dir Jasmin
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